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Werte-Konzepte und Werte-Semantik: Warum gibt es in der Praxis so wenige „Standards“?

Aktualisiert: 8. Dez. 2021



Für einen Kunden aus der Hoch-Technologie haben wir im vergangenen Jahr eine Recherche zur Positionierung und zum Werte-Kanon seiner Mitbewerber in Europa, Amerika und Asien vorgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass schon unter rein formalen Gesichtspunkten kein Konzept dem anderen glich. Rein fachlich war es nicht erklärbar, wann von Unternehmenswerten, Markenwerten oder gar Leitbildern die Rede war.


Die Vielfalt wurde noch größer, als wir die semantische Ebene in den Blick genommen haben. Also die Frage, wie werden “Werte” sprachlich und formal definiert? Das Angebot reicht von einzelnen Substantiven wie “Qualität” oder “Sicherheit” über Adjektive wie “innovativ” oder “agil” bis zu vermeintlichen Versprechen wie, “Der Kunde steht im Mittelpunkt”.



Dieser Befund wirft die Frage auf, warum es bei der Zuordnung des Werte-Konzepts (Unternehmens- oder Markenwerte) sowie bei der Beschreibung und Definition der Werte in der Praxis so wenige Standards gibt? Sind die Entscheider und Berater so schlecht ausgebildet? Gibt es in der Wissenschaft so wenig Konsens? Oder ist die Entwicklung in der Wissenschaft und Praxis so dynamisch, dass hier lediglich unterschiedliche Entwicklungsstände abgebildet werden?


Was sind Eure Erfahrungen?

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