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Wert oder Wertlos? Werte werden angeblich immer wichtiger – warum werden sie dann oft nicht gelebt?

Aktualisiert: 8. Dez. 2021



Geht es Euch auch so? Irgendwo gibt es diese 5 Werte und das auch schon seit 10 Jahren. Aber keiner kennt sie wirklich und in der täglichen Arbeit spielen sie eh keine Rolle. Hängen bei Euch noch die “Werte-Poster” an der Wand oder spielt der Bildschirmschoner Eure Werte und Vision aus? Ach so, Ihr habt das alles im Social Intranet, um so besser.


Es ist schon merkwürdig. Jedes Unternehmen hat „seine Werte“ und doch hören wir immer wieder diese Aussage:


Wir leben unsere Werte nicht.


Wir fragen uns, woran das eigentlich liegt? Wo doch Werte gerade “Hochkonjunktur” haben. Ohne “purpose” geht heute nichts mehr. Selbst die Kollegen von der Unternehmensstrategie interessieren sich mittlerweile für „die weichen Themen”, weil sie auch gemerkt haben, dass Werte und Kultur in ihr Thema “irgendwie mit reinspielen”. Die Kollegen von HR sowieso, weil sie sonst keine geeigneten Bewerber mehr kriegen, aber auch CEO und CFO spielen das W-Wort immer häufiger, weil Nachhaltigkeitsberichte und ESG-Ratings sie zum Umdenken zwingen. Da tut sich was, wenn auch nicht konsequent genug.


Wir wollen in den nächsten Wochen der Frage nachgehen, warum Unternehmen das Sprechen über Werte so wichtig geworden ist und ihnen das Leben von Werten nach wie vor so schwer fällt. Dazu haben wir erste Themen- und Spannungsfelder identifiziert:


#2 Sind so viele Werte? Wann gilt welches Konzept?

#3 Werte-Konzepte und Werte-Semantik: Warum gibt es in der Praxis so wenige „Standards“?

#4 Reine Nomenklatur oder tiefere Bedeutung: Wie nennen wir unsere neuen Werte eigentlich?

#5 Werte oder Wachstum? Wie verhalten sich Werte zu Kennzahlen?

#6 Top-down oder bottom-up? Kann man Werte implementieren?

Wir laden Euch herzlich ein, Eure Erfahrungen mit uns zu teilen.

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